Zukunftskonferenz der Westzipfelregion

Uwe Huchel | | 2 Min. Lesezeit

-Große Öffentlichkeitsbeteiligung mit Videoschaltung brachte viele Ergebnisse-Bewerbung um Aufnahme ins Leader-Förderprogramm der europäischen Union läuft-

Selfkant. Die Westzipfelregion arbeitet derzeit an der Fortschreibung der Regionalen Entwicklungsstrategie, mit welcher weitere EU-Fördermittel gesichert werden sollen. Alle Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, an einer Zukunftskonferenz teilzunehmen, um ihre Ideen und Visionen für die Region einzubringen. Rund 60 Interessierte folgten der Einladung von Regionalmanagerin Julia Mulder und nahmen an der abendlichen Onlineveranstaltung am 14. Januar 2022 teil. Arbeitsgrundlagen bildeten ein anschaulicher Impulsvortrag und eine Auswertung einer Onlineumfrage aus dem Herbst 2021, an der sich bereits über 400 Personen aus der ganzen Westzipfelregion beteiligten. Im Anschluss wurden in vier moderierten digitalen Gruppenräumen die verschiedenen Themenfelder der Regionalentwicklung im Hinblick auf Ziele und Projektvorschläge behandelt. Dabei galt es, zunächst breit zu denken und möglichst unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen. Aus intensiven aber konstruktiven Diskussionen in den Gruppen gingen zahlreiche gute Ideen hervor, wie die abschließende Ergebnispräsentation im Plenum verdeutlichte. Die Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstreichen, dass Themen wie Teilhabe und Generationengerechtigkeit, Klima- und Umweltschutz oder der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit noch stärker fokussiert werden müssen. Als konkrete Projekte wurden beispielsweise genossenschaftlich oder ehrenamtlich geführte Dorfläden vorgestellt, die zur Belebung der Ortskerne verhelfen sollen. Ein pädagogisch ausgerichteter Mitmach-Bauernhof soll Landwirtschaft erlebbarer machen und zur Umweltbildung beitragen. Selbstverständlich sind solche Projektideen noch nicht reif für eine direkte Umsetzung, sie stellen jedoch wichtige Ansatzpunkte für die neue Regionale Entwicklungsstrategie dar. Alle Gruppenergebnisse sowie der Einführungsvortrag zur Veranstaltung finden sich auf der Homepage der Westzipfelregion www.westzipfelregion.de/verein. Frau Mulder und Selfkants Bürgermeister Norbert Reyans, Vorsitzender des Vereins LAG Westzipfelregion, zeigten sich sehr zufrieden mit den zahlreichen Ergebnissen des Abends, und bedankten sich herzlich bei allen Teilnehmenden für das große Engagement.

Wie geht es jetzt weiter?

Die überarbeitete Regionale Strategie der Westzipfelregion soll den Bürgerinnen und Bürgern beim Zukunftsforum am Dienstag, den 22. Februar vorgestellt werden – angesichts der aktuellen Coronalage voraussichtlich in Form einer weiteren Onlineveranstaltung. Genauere Infos hierzu werden in Kürze bekanntgegeben. Bewerbungsfrist für die Aufnahme in das LEADER- Förderprogramm ist der 4. März. Bei Erfolg könnten erste Projekte mit Start der neuen Förderperiode ab 2023 umgesetzt werden.

Titelbild: Die Westzipfelregion mit Regionalmanagerin Julia Mulder setzen weiter auf Entwicklung, hoffen auf Aufnahme ins Leader-Förderprogramm.

-agsb-

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