Ein sehr sachlicher und informativer Abend zur Umweltkriminalität
Ein sehr sachlicher und informativer Abend zur Umweltkriminalität
Der Kreisverband von Bündnis 90/ Die Grünen und der Ortsverband Selfkant hatten heute zu einem Infoabend zum Thema „Umweltkriminalität“ in die Westzipfelhalle eingeladen. Hauptthema war natürlich die Deponie bei Tüddern. Auch wenn die Organisatoren nichts anderes als das was über die Medien bekannt ist, mitteilen konnten, war es eine sehr sachliche und informative Veranstaltung.
Volkhardt Wille , Mitglied des Landtages (MdL), referierte zum Thema Umweltkriminalität, einem „Geschäftsfeld“ mit rasanten Zuwachsraten. Es ist unmöglich allen Tätern schnell auf die Schliche zu kommen, eine 100% Kontrolle der Firmen, die da involviert sein können ist unmöglich.
„Umweltstraftaten kommen selten allein, sondern gehen oft mit Korruptionsstraftaten und Urkundenfälschung, Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Bilanzstraftaten einher, weil die illegalen Erlöse dem legalen Wirtschaftskreislauf zugeführt werden sollen. Mit den Erlösen werden weitere Straftaten, Terrorismus und teilweise sogar Kriege finanziert. Neben den unmittelbaren negativen Auswirkungen auf die (teilweise globalen) Ökosysteme führt Umweltkriminalität zu erheblichen Zukunftskosten.“ heißt es auf den Seiten der Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen (ZeUK NRW) (https://www.justiz.nrw.de/JM/justizpol_themen/zentralstellen_schwerpunkt-sta/zeuk)
Er belegte dies mit Beispielen, die Dirk Schimanski aus seiner Praxis aus dem Rhein-Kreis-Neuss ergänzte. Er erläuterte auch, an wen man sich wenden kann, wenn die örtlichen Behörden nicht reagieren und man sollte es schriftlich machen, ein Anruf ist schnell vergessen,
Volkhardt Wille will sich in seiner Postion als Landtagsabgeordneter an die verantwortlichen Stellen auf Landesebene wenden und um Aufklärung bitten. Die Antworten, die er z.B. von der Bezirksregierung erwartet will er in einem weiteren Infoabend im Selfkant vorstellen.
Unverständnis wurde von den Teilnehmern zur Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde und des Kreises geäußert. Fehlende Zuständigkeiten und das laufende Verfahren sind die „Dauerausreden“. Da schiebt einer dem anderen den Ball zu, der Bürger wird allein gelassen.
Sabrina Grübener, Landratskandidatin für den Kreis Heinsberg und Mitglied der Grünen Kreistagsfraktion, unterbreitete den Teilnehmern und allen Einwohnern das Angebot Ihre Fragen an mail@gruene-kreis-heinsberg.de zu richten. Es ist sicher sinnvoll wenn auch die Fragen der Teilnehmer in Schiftform vorliegen.
Ein Versuch ist es in jedem Fall wert.
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