Ein Blick auf Gewalt in Zwangsehen
Ein Blick auf Gewalt in Zwangsehen
Kultur im Bestattungshaus Otten. Am Freitag, den 26. April um 19.00 Uhr lädt das Bestattungshaus Otten zu einer besonderen Lesung ein, die sich einem äußerst sensiblen und oft tabuisierten Thema widmet: Gewalt in Zwangsehen und dem Spagat zwischen den Kulturen Deutsch-Christlich und Türkisch-Islamisch.
Sonja F. Bläser gibt sich die Ehre um aus Ihrem Buch Hennamond zu lesen. Frau Bläser ist eine mutige Aktivistin und Autorin, die sich intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt hat.
In unserer Gesellschaft, die geprägt ist von kultureller Vielfalt und religiöser Toleranz, stoßen wir oft auf Situationen, in denen diese Vielfalt zu Spannungen und Konflikten führt. Eines der drängendsten Probleme ist die Gewalt in Zwangsheiraten, die nicht nur die körperliche und seelische Unversehrtheit der Betroffenen bedroht, sondern auch die Grundwerte unserer Gesellschaft in Frage stellt.
Sonja F. Bläser wirft in ihrem Werk "Zwischen den Kulturen: Mein Weg aus der Zwangsehe" einen schonungslosen Blick auf diese Realität. Sie erzählt von ihrem eigenen Kampf gegen die Zwangsheirat und dem Zwiespalt, den sie als Deutsch-Christin in einer türkisch-islamischen Gesellschaft erlebte. Durch ihre persönlichen Erfahrungen gibt sie uns Einblicke in die tiefgreifenden Herausforderungen, mit denen Frauen und Mädchen konfrontiert sind, die zwischen den Kulturen und den Erwartungen ihrer Familien gefangen sind.
Diese Lesung bietet Ihnen die Gelegenheit, sich mit diesen komplexen Themen auseinanderzusetzen, Vorurteile abzubauen und Verständnis für die Erfahrungen anderer zu entwickeln. Es ist eine Einladung zur Reflexion über die Bedeutung von Freiheit, Selbstbestimmung und kultureller Akzeptanz in unserer modernen Gesellschaft. Hier besteht auch die Möglichkeiten aktiv nachzufragen.
Bestattungshaus Otten
Don-Bosco-Weg 1
52538 Gangelt
Wer ist Sonja F. Bläser ?
Frau Bläser lebt seit über 50 Jahren in Deutschland. Mit 19 Jahren entflieht sie ihrer Zwangsheirat und dem strengen patriarchalischen Familienleben. Durch ihre eigene Geschichte arbeitet sie seit 1987 mit jungen Frauen/Mädchen (aucheinigen jungen Männern, die zu diesem Thema nein sagen) in Schulen, hält Vorträge und gibt Seminare zum Thema Sexualität, Zwangsheirat, Ehrenmorde häusliche/physische Gewalt und Kopftuch; nimmt oft an politischen Veranstaltungen/Diskussionen teil. Weiterhin engagiert sie sich bei mehreren Hilfsorganisationen in Wort und Tat. Viele Betroffene fanden ihre Hilfe und durch ihre öffentlichen Auftritte konnte sie auf die Situation und großen Probleme von Frauen mit Migrationshintergrund im Kontext von Familie, Gesellschaft und Rechtsordnung aufmerksam machen. So real das Leid der Frauen ist, so tabuisiert ist das Thema dabei noch immer. "Es geht viel um politische Korrektheit", erklärt die Kölnerin, "niemand möchte etwas gegen den Islam oder das Weltbild sagen.“. „Im Namen der Religion wird das Grundgesetz missachtet, werden Menschenrechte mit Füßen getreten, das dürfen wir nicht zulassen”, forderte sie.
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