Brand einer Strohhalle in Breberen

Brand einer Strohhalle in Breberen

Uwe Huchel | | 2 Min. Lesezeit

Gangelt/Breberen (ots)

Die Feuerwehr Gangelt wurde gestern Morgen um 5:23 Uhr zu einem Brandeinsatz in Breberen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war ein heller Feuerschein über dem Anwesen am Bredburplatz sichtbar. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen stand bei Eintreffen der Feuerwehr eine rund 20 x 25 Meter umfassende offene Strohhalle in Vollbrand. Da sich in unmittelbarere Nähe weitere Lagerhallen, eine Reithalle, Pferdeunterstände und Wohnhäuser befanden, fokussierten sich die ersten Maßnahmen der Einsatzleitung auf einen Schutz der umliegenden Gebäude. Gleichzeitig wurden weitere Einheiten der Feuerwehr Gangelt zur Einsatzstelle nachalarmiert. Gemeinsam gelang es ein Übergreifen des Feuers zu verhindern, die betroffene Strohhalle war jedoch nicht mehr zu retten. Bei den anfänglichen Löschversuchen wurde eine Person leicht verletzt und wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Ein Transport durch den Rettungsdienst in eine Klinik war jedoch nicht notwendig. Bereits frühzeitig zeichnete sich eine längere Einsatzdauer ab. Aus diesem Grund wurden die Einsatzkräfte ausreichend mit Brötchen und Getränken verpflegt. Nach der akuten Gefahrenabwehr wurde der Großteil der Einsatzkräfte am Morgen durch die Bauhofstaffel der Feuerwehr Gangelt abgelöst. Die Feuerwehr Gangelt ist eine rein freiwillige Feuerwehr und für die meisten Einsatzkräfte startete nach dem Einsatz der reguläre Dienst im Job. Bei der Bauhofstaffel handelt es sich um Einsatzkräfte der Feuerwehr Gangelt, die hauptberuflich beim Bauhof der Gemeinde Gangelt beschäftigt sind. Durch den Einsatz der Bauhofstaffel konnte die Belastung für die anderen Arbeitgeber auf ein Minimum begrenzt werden. Nachdem der Brand deutlich an Energie verloren hatte, wurde gegen Mittag das Technische Hilfswerk zur Unterstützung angefordert. Ein Fahrer des THW räumte unter schwerem Atemschutz, mit einem Radlader des THW Eschweiler, das Stroh aus der Halle. Nach rund 13 Stunden Einsatzdauer war gegen 18:30 Uhr das Brandgut aus der Halle gefahren und auf einem nahe gelegenen Feld ausgebreitet. Die noch verbliebenen Brandnester wurden anschließend noch mit Schaum bedeckt, sodass gegen 18:40 Uhr der Einsatz beendet werden konnte. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW, der Polizei und des Rettungsdienstes unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Günter Paulzen im Einsatz.

OT

Aehnliche Artikel

SC Selfkant zu Gast bei Fortuna Sittard

SC Selfkant zu Gast bei Fortuna Sittard

Durch die Kooperation mit dem niederländischen Erstligisten war der SC Selfkant mit der Jugendabteilung am 29.11.2025 zu Gast im Stadion von Fortuna Sittard – ein unvergessliches Erlebnis für unsere kleinen Nachwuchskicker! Nach einem gemütlichen Beisammensein und einem kleinen weihnachtlichen Saisonabschluss – mit Fritten und Snacks gestärkt – machte sich unsere Jugendabteilung anschließend auf den Weg zum Stadion. 🎄🍟⚽ Die Mädels und Jungs durften gemeinsam echte Stadionluft schnuppern, spa

Uwe Huchel
Nikolausfeier beim SC Selfkant – Ein voller Erfolg!

Nikolausfeier beim SC Selfkant – Ein voller Erfolg!

Im prall gefüllten Sportheim durften wir am vergangenen Dienstag über 80 strahlende Kinder begrüßen. Die Freude war groß, als endlich der Nikolaus zu Besuch kam! Eine unserer Jugendspielerinnen trug eine wunderschöne Nikolausgeschichte vor, die alle in ihren Bann zog. Gemeinsam wurden fröhliche Weihnachtslieder gesungen – ein Moment voller Gemeinschaft und Vorfreude. Zum Abschluss überraschte der Nikolaus jedes Kind mit einem Weckmann (Vielen Dank an die Bäckerei Stassen) und einem Getränk. E

Uwe Huchel
Hebammen kämpfen um ihre Existenz

Hebammen kämpfen um ihre Existenz

Es kommt ja nicht oft vor, dass man sich im direkten Blickkontakt direkt an den Bundeskanzler Deutschlands wenden kann. Julia Jansen und Kerstin Winkel aus der Region ist das in der ARD „Arena“ am Montag gelungen. Durch den neuen Hebammenhilfevertrag, der seit 1. November gilt, hätten viele freie Hebammen Einkommenseinbußen von bis zu 40 Prozent erlätuerte Kerstin Winkel. "Wir können unsere berufliche Tätigkeit damit nicht mehr aufrechterhalten", erklärte sie dem Kanzler. Und dann: "Wie können

Uwe Huchel