Ein großer Tag im Selfkant
Ein großer Tag im Selfkant
Die Heimatvereinigung Selfkant e. V. feierte am 29. Juni 2024 das 75-jährige Bestehen und die Gemeinde Selfkant die Einweihung und Eröffnung der sanierten Propstei zum Museum „Haus der Westgrenze“.
Die gemeinsamen Feierlichkeiten begannen mit einer Heiligen Messe in „Ues Muedersproak“ in der Kirche St. Nikolaus in Millen. Dieser Gottesdienst wurde von Pastor Guido Helbig in „Selfkant-Platt“ zelebriert und musikalisch durch den Männergesangverein und den Pfarrcäcilienchor Höngen - unter der Leitung von Hans Timmermans - gestaltet. Theo Jessen gab den Gottesdienstbesuchern den Rat mit auf den Weg: „Sitt fründjlick, lüj!“ (Gedicht von Josef Goyen).
Anschließend fand bei strahlendem Sonnenschein zwischen den historischen Mauern
Kirche – Propstei – Zehntscheune der Festakt statt, zu dem Bürgermeister Norbert Reyans und der 1. Vorsitzende der Heimatvereinigung Paul Beckers 150 geladene Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Heimatvereinen – auch aus Belgien und den Niederlanden - begrüßen konnten.
Die Trompeter der „Stedelijke Academie voor Kunsten Maaseik“, Tänzer aus Echt-Susteren,
der Männergesangverein und der Pfarrcäcilienchor sowie der Mundartchor umrahmten das Programm.
Gemeinsam hielten Norbert Reyans und Paul Beckers ihre Festansprache und der Bürgermeister von Echt-Susteren, Jos Hessels, ließ es sich nicht nehmen, kurzweilige Grußworte zu sprechen.
Es folgte die Enthüllung der Johann-Grein-Plakette, die bisher erst zweimal an verdiente Mitglieder der Heimatvereinigung verliehen wurde. Ausgezeichnet werden sollten für ihr verdienstvolles Engagement in der Heimat-, Kultur- und Brauchtumspflege der Ehrenvorsitzende Gerd Passen und das Ehrenmitglied Gotthard Grein. Gerd Passen verstarb am 23.05.24, Gotthard Grein am 13.06.24.
Die Plakette wird ihren Platz in der Propstei finden und an die beiden „Urgesteine“ erinnern.
Bürgermeister Norbert Reyans bedankte sich bei allen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz.
Dann sangen die beiden Chöre gemeinsam die Europa-Hymne „Freude schöner Götterfunken“ und die Selfkant-Hymne „Hätt schuanste Plätschke van de Welt“, zu denen sich alle Gäste von den Plätzen erhoben.
Es folgten Schlussworte von Paul Beckers und Norbert Reyans, der ausdrücklich betonte: „Wir leben Europa“.
Nach der offiziellen Einsegnung durch Pastor Roland Bohnen und Durchschneiden des Bandes durch Norbert Reyans und Paul Beckers wurden die Gäste durch das „Haus der Westgrenze“ geführt. Begeisterung – wohin man auch hörte.
Historiker Guus Janssen führte interessierte Besucher durch das neue Museum und Erich Hacken übernahm die Führungen in der über 1000-jährigen Kirche. Beide konnten sich über sehr viele Teilnehmer freuen, da ab 13:30 Uhr ALLE eingeladen waren.
Die „musikalische Unterhaltung“ erfolgte durch Josef Wallraven; für das leibliche Wohl sorgte Stephanie Hacken mit ihrem Team der Millener Frauengemeinschaft.
Bertha Willms war – wie immer bei unseren Veranstaltungen - mit der Kamera dabei.
HS
Das „Haus der Westgrenze“ und Museum in Selfkant-Millen, Propsteiweg, ist am kommenden Sonntag, 7. Juli, von 14.00 bis 18.00 h geöffnet.
Die folgenden und weiteren Öffnungszeiten werden noch bekanntgegeben.





























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