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In geschütztem Rahmen mit Schülern über Sterben, Tod und Trauer gesprochen

Als ehrenamtliche Mitglieder von Camino begleiten sie seit vielen Jahren sterbende oder trauernde Menschen in deren Familien. Mit Renate von Birgelen und Irmgard Treuling besuchten Anfang des Jahres zwei erfahrene Hospizbegleiterinnen Schülerinnen und Schüler der FOS Gesundheit und Sozialwesen im Berufskolleg Geilenkirchen und sprachen mit ihnen über die Themen Sterben Tod und Trauer. Einige Jugendliche verfügten bereits über Erfahrungen in Familie oder Freundeskreis, andere kannten den Tod nur in Verbindung mit Gewalt aus verschiedensten Medien. Im geschützten Rahmen der Klassengemeinschaft nutzten die Jugendlichen die Möglichkeit Fragen zu stellen, persönliche Gedanken, Ängste und Sorgen auszutauschen.
Die beiden Hospizbegleiterinnen gingen auf jede Äußerung persönlich ein, hörten zu und beantworteten die Fragen der Schüler im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Außerdem erklärten sie den Jugendlichen Sinn und Aufgaben der palliativen Arbeit und die vielfältigen Einsatzbereiche eines ambulanten Hospizdienstes.
„Heute habe ich gespürt wie wichtig es für mich ist, über Krankheit, Sterben und Tod zu sprechen. Meine Gedanken und Sorgen zu formulieren, mich darüber auszutauschen und zu informieren nimmt mir einen Teil meiner Angst“ bringt eine 17jährige Schülerin ihre Empfindungen am Ende der Veranstaltung auf den Punkt.

 

RCS