08.08.2022

Ein verletzter Bewohner bei Wohnhausbrand in Birgden

Gangelt/Birgden (ots) Die Feuerwehr Gangelt wurde heute Nachmittag um 13:49 Uhr zu einem Wohnhausbrand in Birgden alarmiert.

Da sich die Einsatzstelle nur unweit vom Feuerwehr-Gerätehaus der Löscheinheit Birgden befand, waren die ersten Einsatzkräfte bereits fünf Minuten nach der Alarmierung mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Trotz der kurzen Anfahrt stand das Obergeschoss bereits in Vollbrand und Flammen kamen aus dem Dachstuhl. Um dem Feuer die Energie zu nehmen, wurde umgehend ein Löschangriff vorgenommen. Gleichzeitig wurde der Bewohner des Hauses dem Rettungsdienst zugeführt, dieser hatte sich bei dem Versuch sein Haustier zu retten schwere Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung zugezogen. Nach medizinischer Erstversorgung durch den Rettungsdienst im Kreis Heinsberg RDHS wurde er zur weiteren Behandlung mit dem Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 in ein Krankenhaus der Maximalversorgung geflogen. Währenddessen gelang es mehreren Trupps den Brand unter Kontrolle zu bekommen und ein Übergreifen des Brandes auf die angrenzenden Wohnhäuser zu verhindern. Den Einsatzkräften gelang es unter schwerem Atemschutz zudem, die vermisste Katze zu retten. Sie wurde umgehend einem Tierarzt in der Nähe zugeführt. Um die Glutnester im Dachbereich ablöschen zu können, mussten die Dachziegel des betroffenen Wohnhauses aufwendig entfernt werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin. Ein Bild von der Lage vor Ort und den Löscharbeiten der Einsatzkräfte machte sich Bürgermeister Guido Willems persönlich. Er nutzte auch die Gelegenheit sich bei den Einsatzkräften für die gute Arbeit zu bedanken. Insgesamt waren rund fünfzig Einsatzkräfte der Einheiten Birgden und Schierwaldenrath sowie die Besatzungen der Drehleiter, des Großtanklöschfahrzeuges und der Fernmeldeeinheit etwa viereinhalb Stunden lang unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Günter Paulzen im Einsatz. Wie nach jedem Einsatz war für die Feuerwehrleute nach den Löscharbeiten noch nicht Schluss. Um für weitere Einsätze gewappnet zu sein, wurden die Feuerwehrfahrzeuge wieder in Ordnung gebracht und die kontaminierte Schutzkleidung sicher verpackt. Die mit Ruß verunreinigte Schutzkleidung wird anschließend fachgerecht gereinigt, die eingesetzten Kräfte erhalten solange eine Ersatzschutzkleidung.