01.12.2021

Was passiert an der ehemaligen Löwensafari?

 

Im Januar 2016 veröffentlichte Selfkant online nachstehenden Beitrag:

 

Was passiert an der ehemaligen Löwensafari?


Unser Neujahrsspaziergang führte uns an der ehemaligen Löwensafari vorbei. Grau- und Silberreiher sowie zwei Kormorane genossen die Sonnenstrahlen am Neujahrstag. Doch weit und breit waren keine Bagger zu sehen. Sind die Arbeiten schon vorbei? Eine Nachfrage beim Bürgermeister gab Aufschluss: „ Nein, die Arbeiten sind keineswegs abgeschlossen. Die Auskiesung wird nachfragegerecht in unregelmäßigen Zeitabschnitten durchgeführt, die Gerätschaften wechseln auch des öfteren, so dass nicht immer nur ein Bagger vor Ort ist; manchmal fahren auch andere "Ladegeräte" durch die Grube und beladen Lkw’s.“ informierte Herbert Corsten.

Das ist geplant


Durch Auskiesung die Einrichtung eines 2,2 ha großen See's, der grundwassergebunden Wasser enthält, daran angrenzend etwa 0,7 ha groß ein vorgelagertes Feuchtbiotop. Das sich anschließende Waldgebiet der ehemaligen Löwensafari soll für die Naherholung in Form eines Waldlehrpfades, Naturlehrpfades oder auch Walderlebnispfades nach der Auskiesung hergerichtet werden. Dafür sind bereits im Haushalt entsprechende Rückstellungen gebildet. Die für die Umsetzung dann erforderlichen liquiden Mittel resultieren aus dem Erlös der Auskiesung.
Das Gebiet insgesamt soll das Naherholungspotential der Gemeinde Selfkant weiterhin verbessern und den Menschen einen weiteren Raum für die Erholung vom Alltagsstress bieten. Im Rahmen einer einheitlichen Betrachtung erschließt dieses Areal, das auch die Kelten- und Hügelgräber erfasst, mit dem westlichsten Punkt und dem historischen Ensemble Millen sowie den Römerfunden bei Tüddern und der "Schiensweij" zwischen Tüddern und Millen ein umfassendes Stück unserer Heimatkulturgeschichte.

 

Was ist bis heute passiert ?

Die Auskiesung ist lange abgeschlossen. Von den angekündigten Aktivitäten ist noch nichts zu sehen. Ein Trampelpfad führt um den See. War es das? 

 

UHu