Sehr erfolgreiches Schützenjahr in Tüddern

Tüddern. Sehr guten Besuch meldete die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Tüddern auf ihrer Generalversammlung. Präsident Franz-Josef von Ameln blickte auf ein sehr erfolgreiches Schützenjahr zurück. Und das Herz des Präsidenten lachte, denn Sohnemann Lennart gelang beim Diözesanprinzenschießen am 26. Mai der goldene Schuss, wurde neuer Diözesanprinz und schaffte die Qualifikation zum Bundeswettbewerb in Stukenbrock. Zu Ehren des Diözesanprinzen folgt am Kirmessonntag  im Mai ein besonderer Festakt. Bereits einen Tag später hatte Lennart seinen ersten offiziellen Auftritt bei der Heiligtumsfahrt in Maastricht. Nach dem Gottesdienst für alle deutschen Teilnehmer im Kloster am Frijthof, ging es für die Jungschützen des Diözesanverbandes zum gemeinsamen Mittagessen mit Bischof Dr. Helmut Dieser. Im Anschluss trugen die Jungschützen des Diözesanverbandes Aachen das Friedenskreuz durch die Straßen Maastrichts.  Und weiterer Familienstolz sah die  Ehrung der Dekanatsrepräsentanten in Waldenrath statt. Lennart von Ameln wurde als Dekanatsschülerprinz und Louisa von Ameln als Dekanatsprinzessin ausgezeichnet.

Wobei die Jugend generell der ganze Stolz der Bruderschaft ist. Zehn der rund 170 Mitglieder sind U18, darauf kann die Bruderschaft aufbauen zumal viele junge Schützenbrüder/-schwestern den Durchschnitt gewaltig senken. Das Schützenjahr 2018 startete mit der Sebastianuskirmes im Januar. Der Präsident blickte zur Brauereibesichtigung von Veltins Anfang März, die Bruderschaft wünscht sich hier eine „Zugabe“.  Beim Ostereierschießen wurden 4.500 Ostereier ausgegeben, besonders die Scatt-Anlage für die Kleinen war stetig in Betrieb.  Beim Schülervogelschuss am 14. April mit dem mobilen Kugelfang auf dem Luftgewehrschießstand in der Westzipfelhalle jubelte Ian Ruers, wurde neuer Schülerprinz.  Bereits eine Woche später fand am 21. April der Königsvogelschuss statt.

Maurice Schürmann wurde neuer Jugendprinz, bei den Senioren wurde Dieter Hausmanns als  neuer  Schützenkönig gefeiert, wurde Nachfolger von Wilfried Meessen. Die Maikirmes begann traditionell mit dem Kapellenfestival am Vater, dann am Freitag danach mit der Kultfete „Tribal Night“, der Sonntag sah einen glanzvollen Festzug. Franz-Josef von Ameln dankte für ausgezeichnete Präsentation der Bruderschaft bei den beiden Dekanatsschützenfest in Schierwaldenrath und Isenbruch, sah hier eine große Schützenfamilie wie auch beim Kameradschaftsabend und Fahrradtour. „Es war ein schönes Jahr mit vielen Highlights und schönen aber auch traurigen Erinnerungen und wir freuen uns gemeinsam mit Euch auf das kommende Jahr“ zog der Präsident sein Fazit.

Bruderschaftsschießen

Beim Bruderschaftspokalschießen gab es große Resonanz. Lennart von Ameln entschied einen packenden Wettkampf für sich. Das Schießen um den Abrahampokal U50 ging in diesem Jahr ins Stechen (Kabeln) über mehrere Runden,  am Ende setzte sich hier Heinz Hamacher mit der „besten Zehn“ durch, vier Teilnehmer schossen ebenfalls in die Mitte.  Bei den Damen ging es ebenfalls ins Kabeln. Sonja Hausmanns schoss mit Adleraugen, sicherte sich den Wanderpokal.  Im Seniorenschießen gab es drei Kabelrunde nach packendem Wettbewerb. Michael Ars setzte sich mit der besten 10 gegen die Mitstreiter durch.  In diesem Jahr erhielten die Schießmannschaften neue Vereinsjacken bekommen. Hier dankte der Präsident den Eheleuten Schepers sowie Kreisparkasse Tüddern.

 

HE

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