Großübung in Birgden - Feuerwehr retten Bewohner aus brennendem Haus

Der Löschzug 2 der Feuerwehr Gangelt hatte vor Kurzem die Gelegenheit, eine realistische Einsatzübung in Birgden durchzuführen. Hierbei galt es, mehrere Personen aus einem brennenden Wohnhaus zu retten.

Für die Verantwortlichen der Feuerwehr ist es nicht immer einfach, Übungsobjekte zu finden, in denen die Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen üben können. Die Sanierung eines Einfamilienhauses an der Barbarastraße in Birgden bot hierbei eine tolle Gelegenheit, um die Leistungsfähigkeit der Wehr zu testen. Die Einsatzkräfte des Löschzuges 2 sowie die Drehleiterbesatzung der Feuerwehr Gangelt wurden abends gegen 19:30 Uhr zu einem Wohnhausbrand in Birgden alarmiert. Bereits bei Eintreffen der erstenEinsatzkräfte der Löscheinheit Birgden drang dichter Rauch aus den Fenstern eines Einfamilienhauses an der Barbarastraße. Zugführer Klaus-Peter Beumers hatte hierbei für ein realistisches Szenario gesorgt. Eine Nebelmaschine simulierte den Brandrauch und der Eigentümer des Hauses stand hektisch winkend am Fenster des Obergeschosses. Unter den kritischen Augen des Leiters der Feuerwehr Gangelt Günter Paulzen wurde schnell und präzise eine Menschenrettungeingeleitet. Hierbei kam neben einer tragbaren Leiter auch die Drehleiter der Feuerwehr Gangelt zum Einsatz. Hand in Hand arbeitetendabei die Einheiten Birgden, Schierwaldenrath, Kreuzrath sowie die Drehleiterbesatzung zusammen und hatten die Lage schnell im Griff. Sohatten Zugführer Klaus-Peter Beumers und der Leiter der Feuerwehr Gangelt Günter Paulzen bei der anschließenden Manöverkritik nur wenige Verbesserungspunkte.

Der Lösch- und Hilfeleistungszug 2 der Feuerwehr Gangelt ist insbesondere für die Ortsteile Birgden, Kreuzrath und Schierwaldenrath zuständig. Besondere Einsatzziele im Gebiet des Zug 2 sind vor allem die Grundschule in Birgden, Wohneinrichtungen für behinderte Menschen, ein Gewerbegebiet und die Zugstrecke einer historischen Eisenbahn. Der Lösch- und Hilfeleistungszug 2 steht unter der Leitung von Brandoberinspektor Klaus-Peter Beumers.

 

OT