25 Jahre Sankt Martin in Breberen

 

Neben dem heiligen Florian hat auch der heilige Martin einen hohen Stellenwert bei der Feuerwehr, da in vielen Orten die Feuerwehr den alljährlichen St. Martinszug organisiert oder begleitet. In Breberen feierte der heilige Martin ein besonderes Jubiläum. 

Bei Institutionen wie der Freiwilligen Feuerwehr, die seit vielen Jahrzehnten bestehen, haben Traditionen eine große Bedeutung. Seit Generationen ist die ehrenvolle Aufgabe des Sankt Martin fest mit der Familie Schmitz verbunden. In diesem Jahr feiert der aktuelle Sankt Martin, Norbert Schmitz sein 25-jähriges Jubiläum. Zuvor haben bereits sein Vater Josef Schmitz und sein Opa Ludwig Schmitz 45 Jahre beziehungsweise zehn Jahre den Mantel vor den Breberner Kindern geteilt. Die Kameraden der Einheit Breberen nahmen daher das diesjährige Sankt Martinsfest zum Anlass, sich bei ihrem Jubilar gebührend zu bedanken.

In Breberen findet das Sankt Martinsfest am Freitag nach dem 11. November statt. Der Sankt Martinszug, bei dem die Kinder ihre größtenteils selbstgebastelten Laternen präsentieren führt nach dem großen Martinsfeuer auf dem alten Sportplatz zur Festhalle, wo der Sankt Martin die Tüten mit Weckmann und Süßigkeiten an die Kinder verteilt.Nachdem die letzten Gäste die Festhalle verlassen haben, startet im Feuerwehrgerätehaus Breberen der Kameradschaftsabend der Löschgruppe. In den letzte Jahre wurde der Kameradschaftsabend meistens mit der Ehrung von langjährigen Feuerwehrangehörigen verbunden. Obwohl in diesem Jahr kein rundes Dienstjubiläum anstand, fiel der Kameradschaftsabend aufgrund des besonderen Jubiläums nicht aus.

 

Geschichte des heiligen Martin

Der heilige Martin wurde im Jahre 316 nach Christus in Sabaria (heutiges Ungarn) geboren. Er trat mit 15 Jahren ins römische Heer ein und wurde bald ein Offizier in der römischen Reiterei. Seine bekannteste Geschichte ist die, als Martin einen frierenden Mann sah. Da er nichts in seinen Taschen finden konnte, was er ihm hätte geben können schnitt er mit seinem Schwert ein Stück von seinem warmen Wollumhang ab und gab es dem frierenden Mann. Nach seiner Zeit beim Militär wird Martin zum Priester geweiht und gründet ein Kloster in Frankreich. Später wird Martin zum Bischof von Tour geweiht, weshalb er bis heute unter dem Namen Martin von Tours bekannt ist. Der heilige Martin starb am 8. November 397 bei einer seinen vielen Reisen innerhalb seines Bistums in Candes. Am 11. November wurde er dann in seiner Heimatstadt Tours unter sehr großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. Bis heute gedenken Christen auf der ganzen Welt rund um den 11. November an den Bischof von Tours und seinen Werken.

 

OT

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