Alarmübung der Mobilen Führungsunterstützung 

 

Bei außergewöhnlichen Schadensereignissen wie zum Beispiel Unwetter oder Großbränden werden immer wieder eine große Anzahl von Einsatzkräften aus Rettungsdienst und Feuerwehr benötigt. Hierbei leisten die umliegenden Städte und Kreise tatkräftige Unterstützung, sowohl mit Einsatzkräften als auch mit Führungskräften. Zur Unterstützung und/oder Ablösung von Führungskräften gibt es in den fünf Regierungsbezirken des Landes Nordrhein-Westfalen eigene Unterstützungseinheiten. Die Mobile Führungsunterstützung (MoFüst) existiert einmal pro Bezirksregierung, wobei sich diese Einheit aus verschiedenen Führungskräften der Landkreise und kreisfreien Städten zusammensetzt. Ab dem 1. November 2017 wird es für die MoFüst Rheinland eine wöchentlich wechselnde Bereitschaft geben, in der die Landkreise und kreisfreien Städte für Notfälle eine MoFüst-Einheit bereitstellen müssen. Der Kreis Heinsberg stellt hierfür alle zwölf Wochen eine MoFüst Einheit bereit.

 

Die Feuerwehren des Kreises Heinsberg haben sich bereits intensiv auf diese Aufgabe vorbereitet. Nachdem es in diesem Jahr bereits einen theoretischen und einen praktischen Auffrischungskurs für die Mitglieder des Führungsstabes gegeben hatte, stand am Wochenende eine Alarmübung des MoFüst-Einheit auf dem Programm. In realistischen Zeiten konnte Kreisbrandmeister Klaus Bodden innerhalb der geforderten 30 Minuten ein Vorauskommando entsenden, dass sich vom Feuerschutzzentrum Erkelenz zur Rettungswache nach Heinsberg begab. Wenige Minuten später folgten weitere Mitglieder der MoFüst-Einheit, die sich in Kolonne ebenfalls zum Übungsort in Heinsberg begaben.

Vor Ort stellten die MoFüst-Mitglieder ihre Einsatzbereitschaft her und wurden in die Lage eingewiesen. Nach einem Orkan waren weite Teile des Kreises Euskirchen verwüstet, verbunden mit zahlreichen Einsätzen für Feuerwehr und Rettungsdienst. Zudem war ein Oktoberfestzelt mit mehr als 1.000 Besuchern durch den Orkan zerstört und eingestürzt. Kreisbrandmeister Bodden zeigte sich zufrieden mit der Übung und dankte den Mitgliedern für ihre Teilnahme.

 

OT

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