Das Jahr spielt mit den Farben

 

Das Kulturhaus Selfkant in Höngen stellt vom 7.10 – 22.10.2017 zwei interessante Künstlerinnen vor, Gerda-Marie Koblike und Trude Adler.       

 

Trude Adler ist 1942 in Plön/Holstein geboren, hat nach dem Abitur das Lehramt für Berufsbildende Schulen absolviert. Das Interesse für Kunst wurde auch bei ihr schon als Kind geweckt. Ihr Vater gestaltete künstlerische Gegenstände aus Metall, wobei sie häufig mitgeholfen hat. Sie hat am Berufskolleg in Geilenkirchen u.a. Kunsterziehung unterrichtet und hat dafür an vielen Fortbildungskursen im In – und Ausland teilgenommen. Trude Adler hat nach ihrer Pensionierung aus der Vielfalt der gelernten Techniken einige weiterentwickelt. Auch in ihren Werken erkennt man deutlich die Liebe zur Natur. Seit über 25 Jahren stellt sie an verschiedensten Orten aus. Seit 2001 fährt sie häufig nach Afrika, nimmt von dort Motive auf und setzt sie um. 2013 hat sie eine eigene Schule auf Sansibar für Flüchtlingskinder aus Mosambik gegründet, die sie durch den Verkauf ihrer Kunstwerke unterstützt.    

Beide Frauen haben über 10 Jahre beim Keramikkünstler Guido Ancion in Bingelrade/NL gearbeitet und Erfahrungen in der Raka – Technik gesammelt. In dieser Technik wird Trude Adler auch Keramik ausstellen, passend zu den Jahreszeiten. 

Gerda-Marie Koblike wurde 1944 in der hiesigen Gegend geboren und besuchte auch hier die Schule. Schon als Kind interessierte sie sich für Kunst und hat schon im frühen Alter die ersten Erfahrungen in der schwierigen Aquarellmalerei gemacht. Sie hat sich während ihres ganzen Lebens mit verschiedensten Mal-  und Zeichentechniken auseinander gesetzt. Sie experimentierte auch mit unter- schiedlichen Materialien wie Holz, Keramik u.a. Seit 1992 hat sie bei verschiedenen Künstlern studiert und an diversen Workshops teilgenommen. Später wurde sie selbst Anleiterin verschiedener Kunstkurse in Alsdorf und Baesweiler. Ab 1999 war sie 10 Jahre Mitglied beim Zweibrügger Kunstverein. Heute ist sie Mitglied im Kulturverein Selfkant. Seit 2001 sind ihre Werke auf verschiedenen Ausstellungen zu sehen. Gerda-Marie Kobilke sprüht vor Ideen, sie nimmt Formen und Farben aus der Natur auf, weiß diese dann auf die unterschiedlichsten Arten zu gestalten. Gerda-Marie Kobilke hat einen besonderen Ausspruch von J. Beuys gefunden:

„Ein Bild zu betrachten ist schon Kunst,

denn ein Bild erschließt sich nicht

immer beim ersten Sehen“

Jedem steht es frei, seine eigenen Gedanken und Empfindungen beim Betrachten der Bilder in sich zu spüren. Gerda-Marie Kobilke hat ein Büchlein gestaltet über die Elemente Feuer – Erde – Waser – Luft. Sie hat sich dabei stark von den Farben der einzelnen Jahreszeiten leiten lassen. Sie hat zu jedem Monat eigene Sprüche komponiert. So lautet auch das Thema der Ausstellung „Das Jahr spielt mit den Farben“. Lassen Sie sich überraschen. 

 

GE

   

Mehr in dieser Kategorie: Breberen in reiner Farbenpracht »

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit Stern * zu füllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.