Erlebnisraum Westzipfel

 

Erlebnisraum Westzipfel - Der westlichste Punkt Deutschlands


Der westlichste Punkt Europas ist das Kap Bjargtangar im Nordwesten Islands und der westlichste Punkt Deutschlands liegt bei Isenbruch. In solchen Alleinstellungsmerkmalen liegt natürlich ein touristisches Vermarktungspotenzial!  „Auch der Eingang in den WDR-Reiseführer „50 Dinge, die ein Nordrhein-Westfale gemacht haben muss“, der im letzten Jahr auf Grundlage einer Hörerumfrage entstanden ist, bestätigt die NRW-weite Bedeutung und rückt den westlichsten Punkt als Reiseziel ins Rampenlicht. „ - heißt es in der Projektskizze „Erlebnisraum Westzipfel“.

Gegenwärtig ist der westlichste Punkt Deutschlands gut verborgen. Direkt an der Straße gelegen, ohne jegliches Park- oder Aufenthaltsangebot gibt es lediglich einen Hinweisstein zur Grenzmarkierung, die jedoch in einiger Entfernung versteckt in einer unzugänglichen Uferböschung des Rodebachs liegt. Das soll sich ändern!

Die Zielgruppe 50 plus im Auge, ist nun die Einrichtung eines attraktiven Fahrradrastplatzes mit Sitzmöglichkeiten am Bach, mit Rad- und Orientierungskarte und Routentipps geplant. Selbstverständlich ist die Anbindung an das beschilderte Radwegenetz der Region (D, NL, B)  inbegriffen.  Eine hohe Ausstattungs- und Informationsqualität soll Interesse wecken. Mit dem ländlichen, naturorientierten Charakter bildet der geplante  Erlebnisraum insbesondere mit der Sitztreppe am Bachlauf die Möglichkeit zum ruhigen Natur- und Landschaftserleben.

Als Anlaufstelle und Rastpunkt im Radroutennetz liegt das Schwergewicht der Geländegestaltung auf den Interessen der Fahrradfahrer. Hier sind ein Zugang für Radfahrer zur Straße sowie die Anbindung an das Radwegenetz (Wegweisung) von deutscher und niederländischer Seite vorgesehen.


Ein zweiter straßenseitiger Zugang erschließt einen separaten Parkplatz mit einfacher Schotterfläche. Neben Parkmöglichkeiten für PKW und Wohnmobile (nur parken) bietet er genügend Raum als Park- und Wendemöglichkeit für einen Reisebus (Seniorenfahrten). Südlich des Parkgeländes gibt eine in diesem Vorhaben nicht erschlossene Erweiterungsfläche eine zukünftige Perspektive für einen nicht versiegelten Bedarfsparkplatz für größere Veranstaltungen. Hier bietet sich die zukünftige Option, bei größeren Veranstaltungen den geschotterten Parkplatz als erweiterte Aktionsfläche zu nutzen und den Parkraum temporär auf die Optionsfläche auszuweiten.

Um das Vorhaben in seinem Umfang noch besser verstehen zu können, nachstehend weitere Auszüge aus dem Projektantrag:

Aufenthaltsbereich „Westpark“

 

West-Dielen und Sitzelemente

 

Weiße Betondielen fungieren als sparsam eingesetzte Wege- und Platzbefestigung. Sie prägen den Empfangs- und Aufenthaltsbereich, der sich an den Parkplatz anschließt und leiten den Besucher zum Steg zum westlichsten Punkt. Mit ihrer West-Ost-Ausrichtung tragen die Dielen zur optischen Einordnung des Geländes auf den westlichsten Punkt bei. Zudem sind in einzelnen Dielen die Begriffe „West“, „Ost“ eingraviert. Die Dielen ergänzen sich zu Trittflächen und Trittsteinen, die einen durchgehend (für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte) angenehmen Zugang möglich machen.

Die verbleibenden gewollten Lücken und Zwischenräume sind  als grüne Flächen und Linien gestaltet. Angelehnt an die Dielen sind Sitzgelegenheiten, die als weiße Betonbänke ausgeführt werden. Für Fahrradfahrer sind neben Sitzgelegenheiten im Empfangsbereich Fahrradabstellbügel installiert.

07 Westdielen
08 Schotter Kräuter Streifen
09 grüne Pufferzone
10 Windrosenbank
12 Infostelen
13 Sitzbänke
14 Funktionsgebäude (optional)

 

Windrosenbank

 

Ein prägendes Themenelement des Erlebnisraums bildet die „Windrosenbank“. Mit vier sternförmig angeordneten Sitzbänken und ihrer Formgebung ist sie angelehnt an die Windrose eines Kompasses.
Die Rückwände sind mit kalligrafisch gestalteten Wörtern und Kurztexten, die zum Themenfeld Kompass-/Westen passen, bedruckt. Als besondere Einzelanfertigung bietet die Windrosenbank eine attraktive Sitzmöglichkeit, symbolisiert das Thema des Punktes und soll eine Eyecatcher-Funktion erfüllen. Die Farbgebung nimmt die niederländischen und deutschen Nationalfarben auf.

 

Infostelen und Beschilderung

 

Dem Aufenthaltsbereich kommt eine zentrale Funktion der touristischen Vernetzung durch Information insbesondere für Radwanderer zu. Ansprechend gestaltete kurz gefasste Informationstafeln informieren in einem praktisch orientierten Ansatz über das renzüberschreitende Radroutennetz (Radwanderkarte Knotenpunktsystem) und geben konkrete Tourentipps zu Attraktionen in der Umgebung.
Eine weitere Informationstafel – ebenfalls mit kurzen, unterhaltsam gestaltetem Text- und Bildumfang – fungiert als zentrale Empfangstafel und informiert über die Entstehungsgeschichte des westlichsten Punktes und des Bottelneks. Alle Informationen sind in zwei Sprachen (D, NL) gestaltet. Ein individuell gestaltetes Beschilderungssystem in Abstimmung mit dem Gesamtkonzept des Erlebnisraums trägt zur Profilierung und individuellen Formensprache des Standortes bei. Es umfasst neben Informationstafeln auch Wegweiserelemente für das nähere Umfeld zum Standort.

 

Deutsch-Niederländische Erlebnisbrücke

 

Der Aufenthaltsbereich wird im Westen durch den Rodebach begrenzt, dessen Bachmitte die deutsch-niederländische Grenzlinie bildet. Mit der „Deutsch-niederländischen Erlebnisbrücke“ trifft man hier das nächste Fokuselement des Erlebnisraums. Neben ihrer technischen und symbolischen Bedeutung als verbindendes Element zwischen zwei Nationen, wird die Thematik der Grenzüberschreitung spielerisch mit einer Schaukel aufgegriffen, auf der Besucher über die Grenzlinie pendeln können, die als Markierung auf der Brückenfläche eingebracht ist. Perspektivisch dient die Brücke zur Anbindung eines neuen Radwegezugangs von niederländischer Seite.

02 Steg zum westlichsten Punkt
04 NL / D Erlebnisbrücke
06 Sitzstufen am Rodebach
07 Westdielen
08 Schotter Kräuter Streifen
09 grüne Pufferzone
14 Funktionsgebäude (optional)

 

Sitzstufen am Rodebach

 

Weiße breite Betonstufen führen zum Rodebach hinunter und ergänzen die Sitzgelegenheiten des
Aufenthaltsbereiches um eine weitere attraktiv gelegene Sitzgelegenheit am Wasser.


Zugang zum westlichsten Punkt

 

Entdeckerelement

 

Als weiteres stilprägendes Fokuselement wird ein interaktives Entdeckerelement entwickelt, das den Einstieg auf dem Weg zum westlichsten Punkt bildet. Es bietet die Möglichkeit zur leichten, unterhaltsamen Information. Blickachse und Aha-Effekte stehen dabei im Vordergrund. Das individuell entworfene Tafel- und Ständersystem besteht aus einer Stele mit eingeschobener Informationstafel. Wird diese seitlich herausgezogen, gibt sie einen Sichtschlitz frei, der als Blickachse direkt auf den westlichsten Punkt ausgerichtet ist. Der nun herausgezogene, vorher vom Rahmen verdeckte Tafelteil gibt weitere kurze Text- und Bildinformationen.
Das Entdeckerelement wird als Prototyp entwickelt, der als profilbildendes Merkmal gezielt an ausgewählten kulturlandschaftlichen Besonderheiten eingesetzt werden und diese vernetzen soll.
Erste Standorte in Gangelt, Millen und Waldfeucht sollen im Rahmen dieses Projektes umgesetzt werden.

 

Steg zum westlichsten Punkt

 

Entlang der deutschen Uferseite des Rodebachs wird ein Holzbohlensteg eingerichtet, der zum westlichsten Punkt führt. Der Weg ist mit einem Stahlgeländer ausgestattet, das mit zweisprachigen Beschriftungen zum Thema „westlichster Punkt“ und Engstelle „Bottelnek“ stimmungsbildend wirken soll und den Spannungsbogen auf dem Weg in den Westzipfel unterstützt.

 


West-Balkone am Steg

 

Entlang des Stegs trifft der Besucher auf zwei „West-Balkone“ die als Plattformen in die Bachmitte hinein ragen. Dort markiert die Balkonbrüstung als rote Wand den Grenzverlauf. Das sporadische Auftauchen als rote Fläche macht eine Lokalisierung der Grenze möglich und symbolisiert gleichzeitig ihre heutige Durchlässigkeit und ihr Verschwinden in der Landschaft. Die Farbe Rot steht für die gemeinsame Nationalfarbe der beiden Nachbarländer Deutschland und Niederlande.

 

Zipfelbalkon

 

End- und Höhepunkt des Stegs ist der „Zipfelbalkon“. Hier visualisieren zwei rote, rechtwinklig zueinander stehende Balkonbrüstungen den äußersten westlichsten Zipfel. Ein weit sichtbarer Mast ragt als Zeichen aus der Zipfelecke und signalisiert den westlichsten Punkt in der Bachmitte. Die Plattform mit ihrer Brüstung bietet die Möglichkeit, sich als Besucher tatsächlich in den äußersten Westzipfel zu stellen und damit für diesen Moment „die/der Westlichste“ in Deutschland zu sein. Die Situation bietet sich als touristisches Fotomotiv vom Steg oder vom nächsten Balkon aus an.

Ein solches Vorhaben kostet (will man es so professionell wie oben beschrieben umsetzen)  natürlich (viel)  Geld.  Es wird von einem Kostenrahmen von 500.000 Euro ausgegangen. Dieser Betrag ist allein durch die Gemeinde Selfkant nicht zu erbringen. Es war das Alleinstellungsmerkmal, das unsere Region auszeichnet. Und so wurde eine direkte Förderung in Höhe von 80 %  bewilligt. Die Fördermittel konnten nur durch eine von LEADER unterstützte eigene Initiative beim Wirtschaftsministerium des Landes NRW erreicht werden. Die Mittel sind zweckgebunden und dürfen nicht für andere Projekte wie z. B. die Breitbandeinrichtung Verwendung finden.

Das Projekt trifft auf einen breiten interkommunalen, regionalen und grenzüberschreitenden Konsens sowie auf eine positive Resonanz der regional zuständigen Vermarktungsorganisationen Freizeitregion Heinsberg / Südlicher Niederrhein (D) und VVV-Zuid Limburg (NL). Geht die Rechnung auf, ergeben sich vielversprechende Potenziale für den Selfkant.

 

UHu

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22 Kommentare

  • Kommentar-Link DG DG Freitag, 30 Januar 2015 11:17

    Und lieber Herr Bürgermeister, auch ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass die Verwendung "@Bürgermeister" lediglich bedeutet, dass man den Kommentar an Sie richtet und Sie persönlich anspricht.
    Es bedeutet keineswegs, dass Sie diesen Kommentar verfasst hätten.

    Eigentlich müsste diese Verwendung aber auch allgemein bekannt sein, und ebenfalls hatte der Nutzer Ejal am 16.Jan.2013 dies versucht zu erläutern.

    Vielen Dank.

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  • Kommentar-Link DG DG Freitag, 30 Januar 2015 11:06

    Einen schönen guten Tag zusammen,

    ich zum Beispiel gehöre zu der Jugend, die laut dem ein oder anderen Kommentar im Selfkant gehalten werden soll.

    Ich bin Ende 2012 aus dem Selfkant weggezogen, da keine qualitativ hochwertigen Ausbildungsmöglichkeiten geboten werden.
    Das wird sich mit solchen Umbaumaßnahmen nicht ändern.
    Jedes Wochenende komme ich gerne in meine Heimat, um meine nun hochgradig behinderte Mutter zu sehen.
    Auch möchte ich in jedem Falle in höherem Alter wieder zurück in den Selfkant kommen.

    Allerdings gibt es in jeglicher Hinsicht viel zu wenig Möglichkeiten. Ich habe bereits jetzt Bedenken, ob der Selfkant ein guter Ort ist, meine Kinder aufwachsen zu sehen. Kleinkinder sind mit Natur und Idylle vielleicht noch zu begeistern, aber
    für Jungendliche ist der Selfkant keineswegs attraktiv.
    Es gibt nahezu keine Freizeitmöglichkeiten, weshalb viele schon früh auf die schiefe Bahn geraten.
    Man sollte sich dieser Probleme annehmen.

    Mit diesem Projekt und dem, welches meines Wissens nach zwischen Süsterseel und Tüddern in Umsetzung ist, wird man für die "Einheimischen" die Qualität des Selfkants nur bedingt steigern.
    Touristen werden sicherlich auch nur in geringem Maße angelockt und kommen zu großen Teilen vermutlich aus der näheren Umgebung, was Gaststätten und Unterbrinungen somit ebenfalls keinen erheblichen Mehrumsatz erwirtschaften lässt.

    Ich hoffe Sie haben da eine gute Kostenplanung mit Abwägung der Vor- und Nachteile aufgestellt - aber davon gehe ich erstmal aus.
    Solche Projekte sind der Anfang - aber da muss noch weitaus mehr getan werden!

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  • Kommentar-Link Süsterseeler Süsterseeler Donnerstag, 17 Januar 2013 18:50

    Ich bin immer noch der Meinung, die Lampen gehören Nachts aus, in ihrem Haus machen sie ja auch nachts nicht die Lampen an!

    @Helga Heinen: Der Weg entlang des Rodebaches wird nie asphaltiert, da es Naturschutzgebiet ist, wurde schon vor Jahren immer wieder beantragt und nie genehmigt!

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  • Kommentar-Link Helga Heinen Helga Heinen Donnerstag, 17 Januar 2013 15:47

    Ich vergaß noch folgendes zu erwähnen. Wenn das Projekt Westzipfel keine nennenswerte Belastung für den Haushalt bedeutet, warum versucht man dann nicht, die Lücke Radfahrweg in Süsterseel am Rodebach entlang, zu schließen? Das wäre doch auch eine angenehme Maßnahme zugunsten der hier lebenden Bürger und den Tourismus. Geld vom Land NRW wird es aber dafür sicher nicht geben - leider!

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  • Kommentar-Link Jolo Jolo Donnerstag, 17 Januar 2013 13:33

    @C.F. Gerade damit die Jugend nicht in die Ballungszentren flüchtet und der Selfkant überaltert muss etwas passieren.
    Warum flüchtet denn die Jugend? Weil deren heutige Ansprüche und Erwartungen nicht erfüllt werden. Für lukrative Arbeitsplätze muss man weit fahren.
    Das Projekt ist sicher auf den ersten Blick für Auswärtige. Das Hotel- und Gaststättengewerbe im Selfkant ist aber letztendlich der Gewinner.
    Es ist ein kleiner Beitrag in die richtige Richtung, auch wenn das Strukturproblem der Region weiter ungelöst bleibt.
    Man kann hier schön wohnen, kennt sich und vergnügt sich... Aber das reicht langfristig nicht. Wenn der Selfkant das schnelle Internet hat, kann sicher der eine oder andere von daheim arbeiten und muss nicht jeden Tag fahren. Aber dafür gibt es keine Förderung wie im vorliegenden Fall.
    Bürgerhalle in Tüddern – sicher schön für Tüddern. Aber ob das dem ganzen Selfkant nützt? Eine Bürgerhalle für den Selfkant wohl eher. Der Erlebnisraum Westzipfel ist etwas für alle Dörfer.

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  • Kommentar-Link Helga Heinen Helga Heinen Mittwoch, 16 Januar 2013 23:58

    an CF - genau den Nagel auf den Kopf getroffen! Aber es sind nicht "nur" 10.000Euro sondern 33.3330Euro, die von jeder Gemeinde vorerst veranschlagt werden müssen. Vorerst sage ich, weil die Folgekosten natürlich nicht bedacht wurden. Schade, dass das Geld so knapp ist - mir würde dieses Ausflugsziel auch gefallen!

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  • Kommentar-Link C.F. C.F. Mittwoch, 16 Januar 2013 20:10

    Herr Bürgermeister,



    klar hat das Projekt nichts mit der Straßenbeleuchtung zu tun. Aber man darf doch die Frage stellen, warum man auf der einen Seite mit der Abschaltung der Straßenbeleuchtung 20.000 € sparen möchte, aber auf der anderen Seite 10.000 € für dieses „freiwillige“ Projekt ausgibt? Die 10.000 € sind laut dem Bürgermeister keinen nennenswerte Belastung. Die 20.000 € pro Jahr waren aber scheinbar eine wichtige Entlastung für den Haushalt, so war zumindest die Argumentation. Für mich stimmt hier die Verhältnismäßigkeit nicht. Hinzu kommt wie unten schon mal von jemanden erwähnt: Was ist mit den Folgekosten? Wer unterhält diesen Erlebnisraum? Wer kommt für Bewirtschaftungskosten auf? Wer kommt für Instandsetzungsmaßnahmen auf? Wer bezahlt anfallende Reparaturen? Mit Personalkosten für den Bauhof kommt hier sicherlich jährlich auch ein nennenswerter Betrag zusammen, vielleicht nicht 20.000 € wie bei der Straßenbeleuchtung, aber bei der Größe des Projektes muss man schon einen guten Betrag aufwenden, um den Zustand zu erhalten. Es ist für mich nicht immer nachvollziehbar, was nennenswert und was nicht nennenswert aus Sicht der Gemeindeverwaltung ist. Dieses Projekt ist sicherlich einmalig. Aber in finanzschwachen Zeiten halte ich eher Projekte für unterstützungswürdig, bei denen die Bürger unserer Gemeinde profitieren und nicht Touristen. Ohne lange darüber nachzudenken fallen mir da genug Themen ein: Unterstützung der Breitbandinitiative, Pflege der Kinderspielplätze, Pflege und Instandhaltung der Sportanlagen, Unterstützung des Projektes Bürgerhalle in Tüddern, Instandsetzung von Wirtschaftswegen, etc.. Hier werden sich sicherlich die Wähler ihre Gedanken machen, ob unsere Gemeindevertreter und der Bürgermeister die aus Ihrer Sicht richtigen Prioritäten setzen? Bitte nicht falsch verstehen, ich bin grundsätzlich kein Gegner dieses Projektes, weil ich auch der Meinung bin, dass der westlichste Punkt Deutschlands ein wichtiges und bedeutendes Alleinstellungsmerkmal unserer Gemeinde ist. Trotzdem sehe ich zurzeit wichtigere Themen, damit unsere Jugend auch in der Zukunft die Gemeinde für lebenswert hält und nicht in die großen Ballungszentren flüchtet!

    C.F.

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  • Kommentar-Link Ejal Ejal Mittwoch, 16 Januar 2013 08:03

    @Bürgermeister, nur zur Info, das "@" bedeutet, dass dieser Kommentar an Sie gerichtet ist, da man davon ausgeht, dass Sie hier mitlesen, was Sie offensichtlich auch tun. Es bedeutet keinesfalls, dass Sie diesen Kommentar geschrieben haben, ich übrigens auch nicht ;-)

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  • Kommentar-Link Herbert Corsten Herbert Corsten Dienstag, 15 Januar 2013 19:58

    Guten Tag,
    man kann sicherlich unterschiedlicher Meinung über die Umsetzung des Projektes sein; Gott sei dank leben wir in einer demokratischen Gesellschaft. Aber bitte, für Kommentare nicht die Funktions- oder Namensbezeichnung anderer benutzen!
    Der mit @Bürgermeister gezeichnete Kommentar ist jedenfalls nicht von mir! Ich stehe aber dazu, dass ich dieses Projekt für einmalig und umsetzungswürdig halte.
    Es hat im Übrigen in keiner Weise etwas mit der Straßenbeleuchtung zu tun. Das Projekt führt auch nicht zu einer nennenswerten Belastung unseres Haushalts.
    Bürgermeister Herbert Corsten

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  • Kommentar-Link Jupp Jupp Dienstag, 15 Januar 2013 18:54

    Die restlichen 100.000€ werden nicht nur von den drei Leader-Gemeinden gezahlt, sondern meines Erachtens auch von Sponsoren.
    Frau Heinen, also das Rathaus in Tüddern ist auch billiger geworden als es ursprünglich veranschlagt war. Ausserdem ist das Projekt noch in der Planungsphase, d.h. noch fließen keine Gelder.
    Auch sollte man berücksichtigen, dass die Bevölkerung im Selfkant laut einer Studie in den nächsten Jahren um 12,1% zulegen soll(der größte Wert im Kreis Heinsberg, Kreis Düren, StädteRegion Aachen).

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